Buchsbaum - eine problemlose Heckenpflanze

Buxus Buchsbaum Wegeeinfassung
Buchsbaum als Wegeeinfassung

Schon Goethe wusste den Buchsbaum zu schätzen

Der ursprünglich hauptsächlich aus dem Mittelmeerraum stammende Buchsbaum (auch Buxbaum genannt) ist als Wildform auch in Südwestdeutschland zu finden. Wegen seines immergrünen kleinblättrigen Laubwerks und seiner hohen Schnittverträglichkeit ist er seit der Barockzeit in etwa 30 Arten als Zierstrauch zur Gartengestaltung aus kaum einem Garten wegzudenken. Neben den dunkelgrünen Arten sind auch solche mit panaschierten Blättern sehr beliebt. Da er sehr langsam wächst, ist der Buchs die ideale Pflanze für niedrigere Hecken und wurde schon von Goethe als Beeteinfassung geschätzt.

Der Buchsbaum ist mit fast allen Standorten zufrieden

Als sehr dankbares Parkgehölz gibt sich der Buchs mit fast allen Standorten zufrieden und ist unempfindlich gegen Hitze und Trockenheit. Der Buxus sempervirens arborescens erreicht im ungeschnittenen Zustand als Parkbaum eine Höhe von bis zu 10 Meter. Im Heckenverbund gepflanzt, wächst der Buchsbaum zu einer blickdichten und immergrünen Hecke heran, die einmal jährlich, am besten in den Sommermonaten, geschnitten werden sollte. Hecken von Buxus sempervirens erreichen bei einem Pflanzabstand von 30 cm Höhen von bis zu etwa 1,5 m und eine Breite von bis zu einem Meter, der halbstrauchige Buxus suffruticosa wird im Abstand von 20 cm gepflanzt und erreicht nur etwa 20 cm Breite und 40 cm Höhe.

Vielfältige Verwendung für den Buxus

Der Buchsbaum liefert Holz, das wegen seiner Härte zur Herstellung kleinerer Schnitzereien gesucht ist. An den dünnen Zweigen sitzen im Abstand von je etwa 2 cm jeweils zwei gegenständige ovale Blätter von etwa ein bis drei Zentimetern Länge. Das Gewächs trägt eher unscheinbare Blüten und Früchte, beliebt ist er auch als Solitär, als welcher er im Laufe der Jahre in alle möglichen Formen geschnitten werden kann. Kugeln und Säulen, selbst die Form verschiedener Tiere kann ihm durch entsprechenden Schnitt gegeben werden. Die abgeschnittenen Zweige dienen bisweilen zum Ausstecken von Blumenschalen.

Problemlose Vermehrung durch Stecklinge

Die Vermehrung erfolgt in der Regel recht problemlos durch Stecklinge, eine Aussaat ist zwar grundsätzlich möglich, aber sehr schwierig und langwierig.