Schon die alten Römer nutzten Buchsbäume
Das heute so gern für Landschaftsbau genutzte Gewächs Buchsbaum kam ursprünglich in Deutschland nicht vor, sondern wurde über die Jahre bzw. Jahrhunderte von auswärtigen Händlern, durch Eroberungszüge und Besetzungen in unser Land gebracht. Seine eigentliche Herkunft innerhalb Europas ist der Mittelmeerraum und innerhalb dieses Gebiets sind vor allem die alten Römer für seinen Aufstieg verantwortlich. Denn diese erkannten, nicht zuletzt auf Grund ihrer zur damaligen Zeit sehr fortschrittlichen Kultur, schnell den Nutzen dieses ganz jährig grünen Gewächses. So kommt der Strauch schon in vielen lateinischen Schriften der Antike vor, wie beispielsweise in denen des berühmten römischen Schriftstellers Plinius.
Daher liegt es auch nahe, dass für echte Buchsbaumfans gerade Italien auch heute noch eine Art Mekka darstellt. Denn hier findet man, begünstigt durch das für diese Gewächse hervorragende Klima, die tollsten Zuschnitte dieser Pflanze, die teilweise auch schon als echte Kunstwerke bezeichnet werden können. Besonders Rom sollte daher für anstehende Urlaubsplanungen im Hinterkopf behalten werden, da man sich hier auch leicht tolle Anregungen für den eigenen Garten während eines Spaziergangs holen kann.
Daneben lohnt sich eine Städtereise nach Rom natürlich auch auf Grund der „normalen“ Vorzüge und Sehenswürdigkeiten die die Stadt zu bieten hat. Den in der „Ewigen Stadt“, wie die heutige Hauptstadt Italiens auf Grund ihrer glorreichen Vergangenheit auch gerne bezeichnet wird, kann man noch viele tolle und historische Bauwerke besichtigen, die auch heute noch unter Anderem mit zugeschnittenen Buchsbäumen geschmückt werden. Dabei ist es egal, ob von der Villa Torlonia, der Piazza Venezia oder dem Vatikanstaat die Rede ist.