Pflanzabstände bei Buchsbaum-Hecken

Vergleisweise geringen Abstand wählen.

Der Buchsbaum (Buxus) ist wegen seines dichten Blattwerks, seines langsamen Wuchses und seiner hohen Schnittverträglichkeit ein beliebtes Gehölz zur Anpflanzung blickdichter Hecken niedriger bis mittlerer Höhe. Da der Buchsbaum relativ langsam wächst, kann es bei einem zu weiten Pflanzabstand viele Jahre dauern, bis die einzelnen Exemplare zu einer blickdichten Hecke zusammengewachsen sind. Grundsätzlich sind deshalb alle Buxus-Sorten in vergleichsweise geringem Abstand zu pflanzen. Die bei uns am meisten verbreitete Sorte Buxus sempervirens mit ihren beiden am häufigsten anzutreffenden Varianten, B. semp. arborescens und B. semp. suffruticosa, müssen wegen ihrer verschiedenen Größe in unterschiedlichen Weiten gepflanzt werden.

Arborescens: Pro laufendem Meter drei Pflanzen.

B. semp. arborescens, der Baumartige Buchs, wird für Hecken von bis zu 1,5 m Höhe mit einer Breite von bis zu einem Meter verwendet, die er freilich erst nach vielen Jahren erreicht. Bei der idealen Pflanzweite von etwa 30 cm bis 35 cm benötigt man pro laufendem Meter Hecke drei Pflanzen, die im Laufe weniger Jahre zusammenwachsen und somit eine blickdichte Hecke bilden.

Suffruticosa: pro Meter fünf Pflanzen.

Der kleinere B. semp. suffruticosa bildet Hecken und Beet- oder Wegeeinfassungen mit einer Höhe von nicht mehr als 40 cm und einem Durchmesser von höchstens 20 cm. Durch sein besonders langsames Wachstum in Verbindung mit der Kleinwüchsigkeit sind geringere Pflanzabstände notwendig, wenn möglichst bald eine dichte Hecke oder Einfassung erzielt werden soll. So ist etwa alle 20 cm eine Pflanze zu setzen, pro Meter ist also mit fünf Pflanzen zu rechnen. Wird mit dieser Anzahl von Exemplaren gepflanzt, so wachsen die Einzelpflanzen in wenigen Jahren zusammen und ergeben eine durchgehende Einfassung.