Der Buchsbaum im Garten – ein pflegeleichtes Gewächs

Ob als dekorative Heckenpflanze oder einheitlich geschnittener Sichtschutz – der Buchsbaum findet schon seit Jahrhunderten auf der halben Welt Verwendung und gehört heute zu einer sehr verbreiteten Pflanzenart in heimischen Gärten. Dies liegt vor allem auch daran, dass diese Pflanze sehr robust und immergrün ist.

Wie jeder andere Baum, benötigt aber auch der Buchsbaum ein gewisses Maß an Pflege. Vor allem, wenn es zu Schädlingsbefall kommen sollte, muss der Baum unbedingt verschnitten werden, um zu verhindern, dass die ganze Pflanze erkrankt. Mehr Informationen zur professionelle Baumpflege erhalten Sie hier. Natürlich kann und sollte die Hecke auch unabhängig von Erkrankungen hin und wieder verschnitten werden. Dies fördert die Stärke der Pflanze und ihre Widerstandsfähigkeit. Außerdem hat dies auch einen ästhetischen Aspekt. Bereits in der Antike war die Pflanze aufgrund ihrer Eigenschaften sehr beliebt. Als lebende Dekoration wurden Sie in Form von Kugeln, Kegel oder Säulen geschnitten. In den Gärten der französischen Renaissance wurde der Buchsbaum auch gern in Form von Tiermotiven verschnitten. Diese Art des Verschneidens bedarf ein erhebliches Maß an Übung und Fingerfertigkeit und entwickelte sich in dieser Zeit zu einer Kunstform.

So wird der Buchsbaum richtig gegossen

Abgesehen vom künstlerischen oder notwendigen Verschnitt, sind noch einige weitere Pflegehinweise zu beachten, um lange Freude an dieser Pflanze zu haben. Das beginnt bereits beim Einpflanzen: Der Buchsbaum fühlt sich im Halbschatten am wohlsten, hier gedeiht er am besten und kann sogar 8-10 m hoch werden.

Im Sommer muss darauf geachtet werden, dass sich keine Feuchtigkeit im Blattwerk staut. Dies wird am einfachsten vermieden, indem immer nur am Erdboden gegossen wird, niemals durch die Krone. Im Winter wiederum ist es wesentlich, dass auf das gießen nicht verzichtet wird. Gartenpflanzen im Winter nicht zu gießen ist ein beliebter Fehler unter Hobbygärtnern. Dadurch kann die Pflanze vertrocknen. Vor allem, wenn die Sonne scheint, verdunstet durch das immergrüne Blattwerk weiterhin Wasser, welches der Pflanze an frostfreien Tagen wieder zugeführt werden muss.