Das richtige Düngen des Buchsbaums

Mit der Düngung nicht übertreiben

Der Buchsbaum ist ein recht anspruchsvolles Gehölz und wächst bereitwillig, wenn er in einem neutralen oder leicht alkalischen Boden sitzt. Düngergaben sind bei frisch eingepflanzten Buxus nicht notwendig, da das Pflanzsubstrat alle notwendigen Nährstoffe in Form einer Vorratsdüngung enthält. Auch später sollte mit der Düngung nicht übertrieben werden, da der Buchs langsam wächst und nur wenig jährlichen Zuwachs bildet. Der Nährstoffbedarf ist deshalb vergleichsweise gering und es besteht eher die Gefahr einer Überdüngung als einer Mangelerscheinung am Buchsbaum.

So schaffen Sie gesundes Wachstum

Hauptsächlich benötigt Buchsbaum für ein gesundes Wachstum Eisen und eine gewisse Menge an Kalk. Es ist zu unterscheiden zwischen ins Freiland ausgepflanztem Buxus und Containerpflanzen, die wegen des begrenzten Wurzelraumes einen etwas höheren Nährstoffbedarf haben. Bei diesen ist eine wöchentliche Düngung durch Zusätze zum Gießwasser die beste Lösung. Hierfür gibt es spezielle Buchsbaumdünger im Handel, die in Form eines Volldüngers alle benötigten Nährstoffe in der richtigen Menge zur Verfügung stellen.

Das richtige Düngen macht's

Etwas aufwändiger ist das Düngen von Buchsbäumen im Freiland. Im Frühjahr ist das Mulchen des Pflanzgrundes mit Kompost eine gute Möglichkeit, dem Buchs nicht nur die jetzt benötigten Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, sondern gleichzeitig auch den Wurzelbereich gegen Spätfröste zu schützen. Danach sind die viel Stickstoff enthaltenden Hornspäne und der Mehrnährstoffdünger Blaukorn in einer geringen jährlichen Gabe zu verabreichen.

Im richtigen Zeitraum düngen

Grundsätzlich ist zu beachten, dass das Düngen der Buchsbäume ab Ende August eingestellt werden sollte, damit keine jungen Triebe mehr austreiben, die dann den winterlichen Frösten zum Opfer fallen würden. Allenfalls erhöht eine kleine Gabe Patentkali die Widerstandsfähigkeit von Buxus gegen Frosteinwirkung.