Tiere und Pflanzen
Tiere und Pflanzen gehören zur wunderbaren Ausstattung der Natur auf der Erde und bereichern den Planeten ungemein. Sie sind durch ein riesiges Artenspektrum gekennzeichnet und sind auch unter dem Begriff Flora und Fauna bekannt. Jede Tier- und Pflanzenart weist für sie spezifische Merkmale auf und stellt andere Bedingungen an den Lebensraum. Seit der Begründung der binären Nomenklatur durch Linné wird jedes Lebewesen eindeutig mit einem zweiteiligen Namen benannt, welcher aus Gattung und Art besteht. Doch die biologische Klassifikation besitzt noch viel größere Ausmaße, denn neben der grundsätzlichen Einteilung in ein bestimmtes Reich, können alle Tiere und Pflanzen auch in einen bestimmten Stamm, eine bestimmte Klasse, eine Ordnung und eine spezielle Familie eingeteilt werden. Je mehr dieser Abstufungen zwei Lebewesen gemeinsam haben, desto ähnlicher sind sie sich.
In der Systematik der Pflanzen, welche ein eigenes Reich bilden, gibt es zahlreiche Unterteilungen, wobei die vier großen Gruppen der Lebermoose, der Laubmoose, der Hornmose und der Gefäßpflanzen wesentlich sind. Diese fächern sich wiederum in verschiedene Unterabteilungen und Klassen auf, wobei wohl die Samenpflanzen mit den Bedecktsamern, wie zum Beispiel Buxus, am bekanntesten sind. Der wichtigste Unterschied zwischen Pflanzen und den anderen Reichen ist, dass sie sich autotroph ernähren. Im Gegensatz dazu besitzen Pilze und Tiere einen heterotrophen Stoffwechsel. Nur Pflanzen besitzen Chloroplasten, welche Chlorophyll enthalten, um mit Hilfe des Sonnenlichts aus Wasser und Kohlenstoffdioxid Traubenzucker und Sauerstoff zu erzeugen. Ihre Zellen zeichnen sich zudem durch eine robuste Zellwand aus, was der Pflanze einen stabilen Stand auch ohne Skelett verschafft. Vor allem immergrüne Vertreter sind wesentlich an der Fotosyntheseleistung der Erde beteiligt, da sie ganzjährig Laubblätter tragen, welche dazu zwingend von Nöten sind. Auch sogenannte Buxus, also Buchsbäume, sind stets mit gegenständigen grünen Blättern bewachsen und von strauch- oder baumartiger Gestalt. Sie bilden Kapselfrüchte mit schwarz glänzenden Samen aus und unterteilen sich in 70 unterschiedliche Arten.
Tiere sind nicht zur Fotosynthese befähigt und benötigen außerdem zwingend Sauerstoff für ihre Atmung. Dafür besitzen sie ein Skelett, was sie vor dem Zusammensacken bewahrt, und daher in ihren Zellen nur eine Membran und keine Zellwand. Ihre Systematik ist ebenso umfangreich wie die der pflanzlichen Lebewesen, wobei es verschiedene Stämme gibt. Zu den Chordata zählen schließlich auch die Wirbeltiere, welche sich wiederum in Amphibien, Reptilien, Vögel, Fische und Säugetiere aufsplitten. So abwechslungsreich das Artenspektrum der Tiere und Pflanzen auch sein mag - es sind bereits etliche Arten ausgestorben oder davon bedroht, sodass es unumgänglich ist, sie zu schützen und zu erhalten.