Verwendungszwecke für den Buchsbaum

Vielfältige Verwendung: Solitär, Hecke, Sichtschutz …

Der Buchsbaum (Buxus) eignet sich entweder als einzelner Solitär, in welcher Form er ein wertvolles Parkgehölz darstellt, oder als Heckenpflanze in Verbundpflanzung für niedrige bis mittelhohe Hecken für den Sichtschutz und für Wegeeinfassungen.

Barock- und Renaissance-Stil: Säulen, Kugeln, Tierformen.

Der Buxus sempervirens arborescens kann im ungeschnittenen Zustand als Solitär eine Höhe von bis zu 10 m erreichen und bildet somit ein immergrünes Schmuckstück jedes größeren Gartens oder Parks. Wird er geschnitten, so können aus ihm die verschiedensten Formen gebildet werden, wie etwa Säulen, Kugeln oder Tierformen, wie sie besonders im Barock und während der Renaissance beliebt waren. Besonders gut eignet er sich zur Pflanzung in einen Terracotta-Topf, wo er durch eleganten Schnitt zum Beispiel als Spirale, Kugel oder schlanke Säule der ideale Blickfang vor dem Hauseingang oder auf der Terrasse ist und jedem Ort einen mediterranen Touch gibt. Durch seine leichte Formbarkeit ist er unverzichtbarer Bestandteil barocker wie moderner Gärten, in welchen er durch seine strenge Linienführung und geometrische Exaktheit die ideale Ergänzung zu modernen architektonischen Elementen bildet.

Als Hecke und sogar für Unterpflanzung geeignet.

In Reihe gepflanzt, bildet der Buchsbaum eine dichte, mittelhohe Hecke von bis zu 1 m Breite und etwa 1,5 m Höhe und bietet damit einigen Sichtschutz. Bei nicht zu trockenen Standorten kann diese Sorte sogar an sehr schattigen Standorten als Untergehölz unter Bäumen angepflanzt werden, wo sie sich bereitwillig ausbreitet.

Buxus sempervirens suffruticosa für niedrige Hecken.

Der kleinwüchsigere Buxus sempervirens suffruticosa ist die richtige Wahl, wenn sehr niedrige Hecken zum Einfassen von Beeten oder Wegen angepflanzt werden sollen. Die Höhe dieser Hecken liegt meist bei maximal 40 cm, der Durchmesser bei ca. 20 cm.